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"Wie wir selbst unsere eigene Traumhochzeit
auf die Beine gestellt haben und wie
du es auch schaffst
"



"Wo du hingehst, 

da will ich auch hingehen;

wo du bleibst, 

da bleibe ich auch."

                                                                             (Rut 1,16)

        ...lautete der Trauspruch in unserer Einladungskarte, mit welchem ich wunderbare Erinnerungen verbinde. Es sind nicht nur Erinnerungen an unser Eheversprechen, sondern vor allen Dingen an unseren schönsten Tag im Leben, den ich nie missen möchte. Umso dankbarer bin ich, dass ich in den Genuss kommen durfte diesen Tag zusammen mit meinem Schatz und meinen Liebsten aus dem Familien- und Freundeskreis erleben zu dürfen.

        Dabei schien einen Tag vor unserer Hochzeitsfeier draußen die Welt unterzugehen. Von einen Tag auf den nächsten wandelte sich der bisher spätsommerliche Septembertag von Donnerstag auf den Freitag vor unserer Hochzeit in einen trüben kalten Herbsttag mit einem Temperatursturz von über 10°C um, an dem es den ganzen Tag wie aus vollen Kübeln goss.

        Was gibt es schlimmeres als am Hochzeitstag im strömenden Regen aus der Kirche zu kommen und die Gäste schnell ins Auto flitzen zu sehen? Was ist mit den weißen Hochzeitstauben, die wir auf dem Kirchenplatz in den Himmel fliegen lassen wollten? Und mit den Portraitaufnahmen, die im Freien stattfinden sollten? Sollte das alles sprichwörtlich ins Wasser fallen?

        Den Gedanken wollte ich mir erst gar nicht ausmalen und hoffte, dass es für den morgigen Samstag aufhören würde zu regnen.

        Unglaublich, aber wahr. Unsere Stoßgebete zum Himmel wurden erhört. Der vom Vortag nasse graue Samstagmorgen, schien sich im Laufe des Vormittages aufzuhellen. Zwar war es unheimlich frisch, dennoch fiel kein Regentropfen vom Himmel. Pünktlich zu den Portraitaufnahmen zeigte sich sogar die Sonne bei stahlendblauem Himmel! Alles verlief reibungslos, so dass unsere Hochzeit ein voller Erfolg wurde und zu den schönsten Tagen unseres Lebens zählt. Voller Freude erinnere ich mich an diesen Tag, wenn ich unser Hochzeitsalbum durchblättere.


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Wie der Tag unserer Hochzeit begann...


          Kaum zu glauben: Trotz Aufregung schlief ich wider Erwarten die Nacht vor unserer Hochzeit gut durch. Der Wecker schellte dennoch viel zu früh und riss uns aus dem Schlummerschlaf. Kein Wunder, denn am Vormittag hatten wir schließlich ja noch einiges zu erledigen. Der Blick aus dem Fenster auf das trübe Wetter beeinträchtigte ein wenig unser Gemüt, aber wir wollten das beste draus machen. Nicht umsonst sollten wir die letzten Monate intensiv mit Hochzeitsplanung verbracht haben.

hochzeit planen, hochzeitsplanung, hochzeit vorbereiten, hochzeitsvorbereitung, hochzeitsplanungen, wedding planner, weddingplanner, hochzeiten, hochzeit, hochzeitsplaner, hochzeit checkliste, hochzeit planung, hochzeitsmesse, hochzeitsfeier         Nach der morgendlichen Dusche, die Badpriorität haben wir am Abend zuvor zu meinen Gunsten geklärt :-),  und einem leichten Frühstück ging es für mich ab zum Kosmetikstudio, wo ich am Vortag bereits zum Probeschminken war. Praktisch, hier konnte ich nun meinen Gutschein, den ich zuvor zu Weihnachten bekommen hatte, für diesen besonderen Anlass endlich einlösen. Wow, so professionell geschminkt, erkannte ich mich im Spiegel kaum wieder.

          Fertig geschminkt machte ich mich auf zur nächsten Etappe. Der Friseurbesuch stand nun ganz oben auf meiner To-do-Liste. Welch Überraschung, gleich drei unserer Hochzeitsgäste traf ich zum selben Zeitpunkt beim Friseur. Wie das unter Frauen so ist, gab es jede Menge Gesprächsstoff, so dass mir nicht langweilig wurde während meine Haare auf Lockenwickler aufgedreht wurden. Bei einem kleinen Gläschen Sekt verschwand die letzte Anspannung. Gut gelaunt blickte ich in den Spiegel und bewunderte meine Hochsteckfrisur mit dem gesteckten Schleier.
         
          Letzter Punkt auf meiner Liste: In die Hochzeitsgarderobe schlüpfen. Unglaublich, was Frauen vor ihrer Hochzeit noch alles zu erledigen haben. Da habe ich an dieser Stelle meinen Verlobten beneidet, der an diesem Vormittag "lediglich" meinen Brautstrauß abzuholen brauchte und mit sich selbst und seiner Bräutigamsgarde- robe beschäftigt war.

          Vom Friseurbesuch bei meinen Schwiegereltern angekommen, zog ich mich um und fühlte mich beim Anblick im Spiegel im weißen Brautkleid wie eine kleine Prinzessin. Es war noch genug Zeit bis der Hochzeits- oldtimer uns abholte und womit habe ich mir die Zeit vertrieben? Mit Tanzen im Wohnzimmer. Die Nerven dazu hatte ich noch. Schließlich sollte es eine Hochzeit mit viel Tanz sein. Ich musste unbedingt testen, in welchem Maß das Tanzen in diesem Brautkleid möglich war ohne mir andauernd auf den Saum treten zu müssen.

          So verging die Zeit wie im Flug bis auch mein zukünftiger Bräutigam bei seinen Eltern eintraf. Da wir uns seit meinem Friseurbesuch nicht mehr gesehen haben und uns jetzt noch nicht sehen sollten, bis der Oldtimer eintraf, wartete er mit dem Brautstrauß draußen. Daher liess ich ihm die Frage ausrichten, ob er die Ehringe eingesteckt hat. Uff, er hat sie vor lauter Aufregung zu Hause nicht vergessen...                                                                                                  
         Nach gefühlten endlos langen Minuten bog der bestellte Oldtimer in die Kurve ein und hielt vor dem Haus. Dies war nun der Zeitpunkt für mich meinen Verlobten nach der langen Warterei zu erlösen und aus dem Haus zu treten. Mit einem Funkeln in den Augen schauten wir uns an und konnten unser Glück gar nicht fassen. Dies war der Beginn unseres Tages...

                 

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Die kirchliche Trauung


         Auf der Rücksitzbank des Oldtimers nahmen wir Platz und genossen die Fahrt zur Kirche. Es war ein entspannender und gelöster Moment. Jegliche Last und der Stress der Hochzeitsvorbereitung fielen von uns ab. Es zählte nur der jetzige Augenblick.

hochzeit planen, hochzeitsplanung, hochzeit vorbereiten, hochzeitsvorbereitung, hochzeitsplanungen, wedding planner, weddingplanner, hochzeiten, hochzeit, hochzeitsplaner, hochzeit checkliste, hochzeit planung, hochzeitsmesse, hochzeitsfeier             Als wir überpünktlich die Kirche erreichten, befanden sich schon einige   Hochzeitsgäste in der Kirche und warteten gespannt auf den Augenblick, wenn wir in die Kirche schreiten würden. Da die Trauung erst in einer knappen Stunde stattfinden sollte, blieben wir im Auto sitzen und sahen die restlichen Hochzeitsgäste nach und nach in die Kirche schreiten.                            
                                                                           
               Überrascht waren wir von Bekannten, die einfach so zur Trauung gekommen sind und uns somit eine große Freude bereitet haben.                                    
         
         Unsere selbst erstellten Kirchenblätter, die von einem Familienmitglied am Kircheneingang an die Gäste verteilt wurden, reichten zum Glück vollkommen aus.

         Es dauerte nicht mehr lange. Unsere Herzen schlugen vor Aufregung immer höher und die Hände wurden allmählich immer feuchter. Als die Kirchenglocken läuteten, schlug mein Herz bis zum Hals.

         Schon bald 
begrüßte uns unser Pfarrer am Kircheneingang und nahm uns die Trauringe ab. Kurz darauf fing der Orgelspieler an den Hochzeitsmarsch zu spielen und wir folgten beim Einzug dem Pfarrer und den Messdienern. Alle Augen waren auf uns gerichtet und ich konnte nur strahlen, als ich nach und nach unsere Gäste erblickte.
          Als wir vor dem Altarbereich auf unseren Sitzen Platz nahmen, stimmte der Kirchenchor mit einem flotten und fröhlichen Lied die Gemeinde ein. Daraufhin begrüßte der Pfarrer alle Gäste und erzählte unsere Kennenlerngeschichte.

        Vom Kennenlerntag in der Diskothek, vom ersten Treffen und von dem Zeitpunkt als wir merkten, dass es Liebe ist. Jetzt wurde mir klar, weshalb unser Pfarrer uns bei den Traugesprächen so dermaßen intensiv ausgefragt hat.

        Da wir uns an einem 14.09. kennengelernt haben, haben wir bewußt das Wochenende im September als Hochzeitstag ausgesucht, welches auf den 13./14. September fiel.
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         Ziemlich erstaunt war ich darüber, als unser Pfarrer meine Trauzeugin, die damals an dem besagten Kennenlerntag mit mir in der Disko war, über ihre Eindrücke von diesem Abend kurz befragte und ihr das Mikrofon hinhielt.

         Die Predigt war unheimlich persönlich, emotional und sogar lustig, was von einer katholischen Trauung wohl die wenigsten vermuten würden.   

         Die mit dem Pfarrer bei den Traugesprächen ausgesuchten (überwiegend deutschen) Lieder entpuppten sich als Volltreffer. Wir hatten eine Palette von fröhlichen Liedern bis zu andächtigen und ruhigen Stücken, so dass die Trauung sehr lebendig wirkte. Selbst bei den Liedern, die von der Gemeinde gesungen wurden, be- kamen wir vom Kirchenchor tatkräftige Gesangsunterstützung.

hochzeit planen, hochzeitsplanung, hochzeit vorbereiten, hochzeitsvorbereitung, hochzeitsplanungen, wedding planner, weddingplanner, hochzeiten, hochzeit, hochzeitsplaner, hochzeit checkliste, hochzeit planung, hochzeitsmesse, hochzeitsfeier               Die Idee unseres Pfarrers einen Auszug aus einem Roman oder eine Kurzgeschichte bei der Trauung vorlesen zu lassen, haben wir gerne aufgegriffen. Die Recherche im Internet hat sich gelohnt, als ich recht schnell eine passende in sich abge- schlossene Liebesgeschichte mit Pointe gefunden habe, die sehr gut in unsere Trauung passte.

            Ich hatte während der Trauung jegliches Zeitgefühl verloren. Insgeheim wünschte ich mir, dass dieser wunderbare Augenblick nie aufhören würde.

       
   Nun stand der wichtigste Augenblick bevor: Die Trauung. Dazu bat der Pfarrer die Gemeinde sich zu erheben und die Trauzeugen zu uns zu kommen. Noch einmal ging ich schnell in Gedanken meinen Vermählungsspruch durch, welches ich in wenigen Augenblicken an meinen Zukünftigen richten würde.

         Für den Notfall eines Blackouts lagen "Spickzettel" der Kirche auf unserem Gebetpult. Als Braut hatte ich auch das Glück, dass zunächst mein Zukünftiger seinen Vermählungsspruch zuerst an mich richten musste.

         Vor lauter Aufregung hatte ich das Gefühl bei meinem Vermählungsspruch einmal gepatzt zu haben und erwischte mich selbst einmal auf meinen Spickzettel geschielt zu haben. Als ich meinem Mann seinen Ehering überst
reifte, durften wir uns küssen.
           Nach dem Vermählungsspruch genossen wir den andächtigen Moment bei einem ruhigen Orgelspiel mit gefühlvollem Gesang des Kichenchors.

         Als einen der letzten Punkte der Trauung leitete der Pfarrer die Fürbitten ein, die nacheinander von vier Familienmitgliedern vorgelesen wurden. Nach jeder vorgelesenen Fürbitte sang der Chor kurz, während am Altar ein Teelichtlein vom Vortragenden angezündet wurde. Bei diesem Augenblick wurden meine Augen ganz feucht, aber ich konnte die Freudentränen (noch) zurückhalten.

         Um ein Haar hätte unser Pfarrer das "Vater unser" vergessen, hätte er nicht in das Kirchenblatt geschaut. Da er während der Traugespräche deutlich machte, dass er ein Kirchenblatt für überflüssig hält, hat er adhoc nach seinem kleinen Fauxpas in der Kirche zugeben müssen, dass es praktisch sei ein Kirchenblatt zu haben, wo alle "Programm- punkte" der Traung stehen. Ein leises Gelächter und Schmunzeln der Gemeinde war daraufhin nicht zu überhören.

         Nach dem Segen sang der Chor zum Abschluß "Oh happy day".
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           Wir drehten uns zur Gemeinde um und schauten nach oben zum Chor und in die vor Freude strahlenden Gesichter der Gäste. Bei diesem Augenblick konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten...

Nach Abschluß des Liedes übertönte der laute Beifall das Orgelspiel.

Überglücklich und frischvermählt verliessen wir die Kirche.

Draußen erwartete uns ein frischer Wind mit zaghaften Sonnenstrahlen.

           Auf dem Kirchenplatz befand sich schon der geschmückte Korb mit den weißen Hochzeitstauben. Nach- einander gratulierten uns zunächst die Gäste sowie die Bekannten, die einfach so zur Trauung gekommen sind. Was für ein unbeschreibliches Gefühl von jedem nur das allerbeste gewünscht zu bekommen!

           Nach der langen Glückwunschkolonne öffneten wir den Korb und die weißen Tauben flogen nacheinander in den Himmel.

hochzeit planen, hochzeitsplanung, hochzeit vorbereiten, hochzeitsvorbereitung, hochzeitsplanungen, wedding planner, weddingplanner, hochzeiten, hochzeit, hochzeitsplaner, hochzeit checkliste, hochzeit planung, hochzeitsmesse, hochzeitsfeier              Was für ein schöner Anblick die Tauben in den Himmel fliegen zu sehen.

           
 Zum Abschluß bekam mein Mann und ich jeweils eine weiße Taube in die Hand gedrückt, die wir gleich- zeitig wegfliegen liessen.

           Nun machten wir uns davon mit der Fotografin und unseren Trauzeugen zu den Portraitaufnahmen zu fahren, während unsere Gäste zum Restaurant aufbrachen...

          


  Die Hochzeitsfeier

          Ein wenig frisch war es schon, als wir aus dem Auto stiegen und für das erste Foto posierten. Doch das Wetter hatte mit uns Erbarmen, als sich immer mehr die Sonne zeigte und die Sonnenstrahlen nach und nach kräftiger wurden.
hochzeit planen, hochzeitsplanung, hochzeit vorbereiten, hochzeitsvorbereitung, hochzeitsplanungen, wedding planner, weddingplanner, hochzeiten, hochzeit, hochzeitsplaner, hochzeit checkliste, hochzeit planung, hochzeitsmesse, hochzeitsfeier             Für die Portraitaufnahmen haben wir ca. eine Stunde einkalkuliert, da wir unsere Gäste nicht so lange im Restaurant auf uns warten lassen wollten. Wir konnten ja nicht ahnen, dass unsere Gäste sich auf "ihre Art" die Zeit vertrieben würden und über keinerlei Langeweile klagen würden.

          Die Portraitserie verlief wie im Flug und ich wundere mich, dass wir in der einen Stunde eine recht große Auswahl an Fotos machen konnten. Die Portraitaufnahmen haben unheimlichen Spaß gemacht, so dass ich mich gerne doch noch paar Minuten länger zum Posieren zur Verfügung gestellt hätte, aber wir wollten ja unsere Gäste nicht so lange alleine lassen.

          Als wir das Restaurant erreicht hatten, erlebten wir eine sehr schöne Überraschung und merkten, womit unsere Gäste während unserer Abwesenheit beschäftigt waren. Alle Gäste standen vor dem Eingang des Restaurants mit einem roten mit Helium aufgeblasenen herzförmigen Luftballon in ihrer Hand. Was für ein schöner Anblick!

       
   Ich hoffte, dass die Gäste nicht allzu lange an der frischen Luft auf uns warten mussten. Wie konnte ich zweifeln, selbstverständlich war alles gut durchdacht. Unser Treuzeuge als "Komplize" hat rechtzeitig telefonisch über unser Eintreffen den Brautvater informiert, so dass alle Gäste rechtzeitig vor dem Restaurant warteten.

          Mit allen Gästen begaben wir uns auf die Terrasse des Restaurants und liessen die Luftballons in den Himmel fliegen...

          Als der letzte Luftballon hinterm Dach verschwand, war es Zeit mit allen Gäste mit einem Gläschen Sekt auf unseren Tag anzustoßen. Nach vier Stunden ohne was zu trinken, verspürte ich tatsächlich Durst.
           Der  Sektempfang sollte auf der Tanzfläche erfolgen. Dazu wollten wir ein paar Begrüßungsworte sagen und eine kleine Rede halten. Nicht mal vor dem Eröffnungstanz graute es mir so sehr, wie davor vor allen Gästen was sagen zu müssen. Leider verhielt es sich bei meinem Mann genauso.

Das Argument "Ladys first" zog hierbei nicht. Die Aufgabe überliess ich dann doch meinem Mann, der er sich notgedrungen annahm. Auch mein Mann musste zugeben, dass es nun doch nicht so schlimm war wie befürchtet. Von da an ging alles automatisch. Einige Gäste gratulierten uns nochmal und überreichten uns ihr Geschenk. Ein wenig Small Talk hier und da und bald sassen alle am Tisch, als die warme Suppe als Vor- speise serviert wurde.

Die kalte Vorspeisenplatte ist eröffnet worden, als der Kellner mir nach meinen Vorlieben eine bunte Vorspeisenvariation auf meinem Teller zauberte. Das warme Essen ließ nicht lange auf sich warten. Aufgrund der großen Auswahl war für alle etwas dabei. Mmh, und ich muss sagen, es schmeckte köstlich. Unsere Menükarten und die Fotos erinnern an das reichliche Festmahl.
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          Viel Zeit zum Essen sacken sollten unsere Gäste nicht bekommen. Schließlich sollte es eine Hochzeit mit viel Tanz werden. Es war nun Zeit die Tanzgeister zu wecken und die Tanzmuffels zum Bewegen zu bringen.


        Ein Stein fiel uns von Herzen, als wir feststellten, dass unser Eröffnungstanz bei den Gästen super ankam und genau das bewirkte, was wir bezwecken wollten: Gute Stimmung und eine volle Tanzfläche.


        Mit einem Schlagermusikblock wurde die Stimmung so richtig angeheizt, so dass meine Zweifel bezüglich deutschen Schlagers ein für alle mal wie weggeblasen waren.

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        Schön, dass unsere Familien so kreativ sind. So entging uns nicht, dass im Laufe des Abends ein Album im Umlauf war, wo sich die Gäste eingetragen haben.

        Auch eine Holzkiste, die reihum ging, damit jeder Gast ein Kärtchen in den Schlitz stecken konnte, bemerkten wir. Doch recht bald wurde das Geheimnis auch gelüftet. Der Schwiegerpapa überreichte uns die Kiste und bat uns diese erst am fünften Hochzeitstag zu öffnen. Ich bin gespannt, was wir Schönes finden werden, wenn der Zeitpunkt gekommen ist.
 
       Dass die Familie ein paar Spiele organisierte, war uns bewußt. Auf unseren Wunsch Spiele auszusuchen, wo wir uns nicht blamieren könnten, ist vollkommen Rücksicht genommen worden.

        Den Ehe-Eignungstest haben wir mit Bravur bestanden. 9,5 von 10 Fragen haben wir richtig beantwortet. Nur bei der Kinderwunschfrage waren wir uns nicht ganz einig, aber konnten dennoch einen halben Punkt rausholen.

Beim Laufspiel "Der Kutscher" kamen wir alle ganz schön ins Schwitzen, so dass schnell Platz geschaffen wurde für den Nachtisch.
          Die Eisbombe á la Traumschiff war ein echtes Highlight. Sie stellte schnell die anderen Nachtischvariationen wie Tiramisu, Mousse au chocolat und die frischen Früchte schnell in den Schatten.

        Nach der süssen Stärkung ging es mit der Tanzparty weiter. Die Stimmung war so ausgelassen, dass bei der Polonäse nahezu alle mitgemacht haben. Selbst ältere Herrschaften bewiesen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

       Da nach der Polonäse nahezu alle Gäste zwangsläufig sich auf der Tanzfläche wiederfanden, ging es mit dem Ententanz und dem Twist weiter.

       In einer Tanzpause verteilten unsere Freunde eine Hochzeitszeitung an die Gäste, die sie selbst erstellt haben. Was für eine schöne Geste...

       Keiner konnte jedoch ahnen, dass wir selbst auch eine Hochzeitszeitung über uns erstellt haben, die wir im Laufe des Abends an die Gäste verteilten. So hatten selbst die Tanzmuffels viel Lesespaß und keine Langeweile.
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        Die Zeit verging wie im Flug und schon bald war es Mitternacht. Drei Highlights standen noch aus: Der Schleiertanz, von dem wir noch nichts wußten, die Hochzeitstorte und der Brautstraußwurf.

        Der Schleiertanz bescherte uns sogar ein kleines Taschengeld. Direkt im Anschluß folgte die vierstöckige Hochzeitstorte. Unser DJ sowie das Festlokal wußten die Hochzeitstorte zu einem tollen Highlight zu machen. "Wow" dachte ich nur. So ähnlich mussten auch die Gäste gedacht haben. Nicht umsonst gab es ein Blitzlicht- gewitter.

        Eine Tanzpause war auch nun bitter nötig. Und so liessen wir uns unser Stückchen der Hochzeitstorte schmecken.

        Nach ein paar weiteren Tanzblocks war es Zeit für den Brautstraußwurf. Trotz der ausgelassenen Stimmung ließen sich die ledigen Mädels nur ungern auf die Tanzfläche schleifen. Infolgedessen haben sie sich wirklich sehr viel Mühe gegeben den Brautstrauß weder zu fangen, geschweige denn zu berühren. Auch beim zweiten Mal landete der Strauß auf den Boden ohne, dass sich ein Mädel zu Hechtsprüngen hätte hinreißen müssen. Allmählich fing ich an, an meinen Wurfqualitäten zu zweifeln.

                                                                                                    Wie heißt es so schön: Alle guten Dinge sind drei. Beim dritten Versuch flog der Strauß direkt in die Hände meiner Trauzeugin. Da konnte sie auch nicht mehr ausweichen...

        Von da an haben wir die Nacht durchgetanzt. Des Öfteren haben wir in einer lockeren Runde im Kreis getanzt, wobei die Gäste auf der Tanzfläche um uns herum händehaltend oder klatschend einen Kreis bildeten und sich im Kreis fortbewegten, während wir im Kreisinneren tanzten.



        Obwohl ich als Braut während des gesamten Abends mit so vielen Gästen die Möglichkeit gehabt hatte zu tanzen, bin ich vom Tanzen nicht ermüdet und konnte mich gar nicht satt tanzen. So ging es auch vielen unserer Gäste.

Auch der schönste Tag ist irgendwann zu Ende (leider!).

        Ich hoffe, ich konnte dich bei der einen oder anderen Idee animieren, so dass deine eigene Hochzeit zu einem vollen Erfolg wird.

        Ich wünsche dir nun viel Spaß bei deiner eigenen Hochzeitsplanung und drücke dir die Daumen, dass auch deine Hochzeit zu einem einmalig schönem Erlebnis wird.

Wie auch Du eine traumhafte Märchenhochzeit erleben wirst, erfährst du hier.